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Stadtdechant Gast am Familientisch / Stadtspiegel WAT 30.9.2015

Weltladen, Evangelische Gemeinde, Verbraucherzentrale, Günnigfelder Familientisch nimmt sich Thema der Verschwendung von noch genießbaren Lebensmitteln an

Original Beitrag hier: Lebensmittelretter

Günnigfelder Familientisch als Treff für alle

Was Menschen zum Leben brauchen

Quelle: Neues Ruhr-Wort Nr. 15, 11. April 2015

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Flüchtlinge aktiv in den Ortsteil integrieren

Der Original Beitrag im folgenden Link: Flüchtlinge

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Quelle: GÜG-Ausgabe 07/08-2014

Chefkoch beim Günnigfelder Familientisch

Sven Heinroth mit dem Familientisch-Team

Luzie-Maria Popella und Sven Heinroth bei der Essensausgabe

„Überraschung“, so begrüßte Pfarrer Meier die Gäste des Günnigfelder Familientisch am 14. November pünktlich zur Essensausgabe um 12.30 Uhr. „Heute hatten wir Verstärkung im Team. Die Hauptspeise, liebe Gäste, hat der Küchenchef Sven Heinroth aus dem `Land Hotel Burgaltendorf´ gekocht, ein "4-Sterne-Hotel der MM-Hotels-Gruppe in Essen“.
Zustande gekommen war diese besondere Kooperation beim diesjährigen Ruhrdax, einer Veranstaltung unter dem Motto „Wirtschaft trifft Ehrenamt“. Hier waren Pfarrer Meier und sein katholischer Kollege Pastor Linzner unterwegs gewesen, um Unterstützer für das ökumenisch getragene Ehrenamtsprojekt zu finden, das wöchentlich donnerstags ein Mittagessen in familiärer Atmosphäre anbietet.
Mit Moritz Mintrop, dem Juniorchef der Mintrops, und Geschäftsführer/Vertrieb der MM-Hotels Essen, fand man schnell Übereinstimmungen. Die liegen auch für Sven Heinroth auf der Hand: „In unseren Hotels haben wir das Ziel, dass sich unsere Gäste wohl fühlen“, so der Küchenchef. „Das will auch der GünnigfelderFamilientisch als gemeinnützige Einrichtung. Ich denke, dass Sie sich auch wohl fühlen und das unterstützen wir gerne. Und vielleicht entwickelt sich hier ja auch zukünftig eine gute Zusammenarbeit.“
Das Günnigfelder-Familientisch-Team war vollständig vertreten und hat Sven Heinroth tatkräftig bei der Zubereitung der Speisen geholfen.
„Eine tolle Erfahrung, mit einem Küchenchef zu kochen“, so ein Team-Mitglied. „Der hatte viele nützliche Tipps für uns.“ Und die Gäste? „Mmmmhm, lecker“ so Hans. Frage an Lasse „Wie schmeckt es?“ - nur ein heftiges mehrmaliges Kopfnicken sowie Konzentration auf seine zweite Portion. Karl-Heinz: „Lecker“. Und Dagmar bemerkt
„Tolles Essen! Auch ohne Fleisch“.

Quelle: GÜG-Ausgabe 12-2013
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Erfolgreiches Handeln beim Ruhrdax für den Günnigfelder Familientisch

Am Donnerstag, den 10. Oktober, fand im Bochumer Ratssaal der diesjährige Ruhrdax statt.
Unter dem Motto „Wirtschaft trifft Ehrenamt“ kamen zahlreiche Wirtschaftsunternehmen und gemeinnützige Einrichtungen aus dem Ruhrgebiet zusammen.
Mit dabei war in diesem Jahr der „Günnigfelder Familientisch“, vertreten durch Pfarrer Meier und Pastor Linzner. Auch ihr Ziel war es, auf das erfolgreiche ökumenische  Projekt aufmerksam zu machen und mit möglichen Unterstützern ins Gespräch zu kommen.
Eine Grundregel dabei: Die Bitte um Geld war tabu. „Da war ganz schön was los. Gleich nach der Eröffnung durch Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz ging es zu wie auf dem Börsenparkett.“, berichtet Pfarrer Meier, der während der zweistündigen Veranstaltung wie sein katholischer Amtskollege die Schürze mit dem Logo des Familientisches anhatte.
„Es ging darum, Aufmerksamkeit zu bekommen und zugleich anzudeuten, worum es beim Familientisch geht. Die wohlriechenden Muffins, die die Ehrenamtlichen mit auf den Weg gegeben hatten, taten ihr übriges, dass wir einigen von unserem wöchentlichen Angebot einer Mahlzeit in familiärer Atmosphäre berichten konnten.“
Nicht ohne Erfolg: Ingesamt vier konkrete Verabredungen konnten getroffen werden: mit der Sparkasse Bochum, den Vier-Sterne-Hotels Mintrops aus Essen, dem Beratungsbüro Freiraum aus Bochum und dem Veranstaltungsservice Wetzel aus Witten. Und Pfarrer Meier deutet  viel versprechend an. „Ich denke, da können sich sowohl Gäste als auch Mitarbeitende des Familientisches auf außergewöhnliche Unterstützung freuen.“

Quelle: GÜG-Ausgabe 10-2013

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Familientisch in aller Munde (zum Vergrößern: Klick auf den Beitrag)

Martin-Luther-Krankenhaus spendet für Günnigfelder Familientisch

Pastor Elmar Linzner*, Sascha Waller, Petra Sonenschein,Helferin Ute Rosner, Pfarrer Christian Meier*

Helfer Heinz Methner, Sascha Waller

Helfer Heinz Methner/Dorothe Hurnicki, Sascha Waller

Das Martin-Luther-Krankenhaus  hat eine Spende über 1546 Euro an die Initiatoren und Helfer des Günnigfelder Familientisches (Wichernhaus) überreicht.

Das Geld kam beim Adventsmarkt der Möglichkeiten am Wochenende (1. Und 2. Dezember 2012)  am Alten Markt in Wattenscheid zusammen.

Zwei Tage lang haben Petra Sonnenschein (Pflegedienstleiterin) und Sascha Waller (Küchenchef) sowie viele MLK-Mitarbeiter dazu  an der Alten Kirche Grünkohl verkauft.

Auch die Chefärzte haben dabei kräftig mitgeholfen.

Die Übergabe des Schecks erfolgte am Donnerstag, den 6. Dezember 2012 im Wichernhaus an die Mitiniatioren beider Günnigfelder Kirchengemeinden, Pastor Elmar Linzner* und Pfarrer Christian Meier*. (Foto 1)

Dieser Termin wurde nicht willkürlich gewäht, denn jeden Donnerstag ist der Günnigfelder Familientisch von 12.30 - 15 Uhr geöffnet.

Fotos: Gero Helm, Christina Wiciok

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Link zum WAZ Artikel vom 19. September 2012


Günnigfelder Familientisch - mehr als „essen“

Heinz Methner- einer der fleissigen Helfer

,Olaf Ring bei der Essenausgabe

„Hallo Mama, stell dir vor, ich habe heute in der Pause zwei Tore beim Fußball geschossen.“ Sichtlich zufrieden begrüßt der siebenjährige Justin seine Mutter. Treffpunkt Wichernhaus, es ist Donnerstag, 13 Uhr, und das Ziel der beiden ist die Bauernstube im Untergeschoss des Gemeindehauses. Dort haben bereits zahlreiche Gäste am Günnigfelder Familientisch Platz genommen. Mit einem freundlichen „Hallo, auch wieder hier“ werden Mutter und Sohn begrüßt.

Rückblende: Begonnen hat alles mit einem Kartoffel-Möhren-Eintopf. Im April holten die elf ehrenamtlichen Helfer zum ersten Mal von der Wattenscheider Tafel zur Verfügung gestellte Lebensmitteln ab, griffen zu Schälmessern und Töpfen, schnippelten und kochten den ganzen Vormittag. Mittags tischten sie Eintopf, Nachtisch sowie Obst auf und machten hinterher in Bauernstube und Küche wieder klar Schiff. Seit der Premiere wiederholen sich diese Szenen immer donnerstags.
Mehr und mehr Menschen würdigen diesen Einsatz, kommen zwischen 12.30 und 15 Uhr in die Parkallee 20 und spenden nach dem Essen, was sie können oder möchten.
„Diese Resonanz zeigt: Die Zeit war reif für ein solches Angebot“, macht Boris Glitzner deutlich. Für das Jugendamt moderiert er die Sozialraumkonferenz, in der Jugendamt, die Günnigfelder Kirchengemeinden, Schule, Kindergärten und Sportvereine, regelmäßig überlegen, was vor Ort noch gemacht werden könnte, um Menschen unter die Arme zu greifen. „Der Familientisch hat Vorbildcharakter, er ist im Stadtteil geboren worden und wird von verschiedensten Menschen aus dem Stadtteil für Menschen aus dem Stadtteil mit Leben gefüllt“, hebt Glitzner hervor.
Justin hat aufgegessen und diskutiert mit Schulkameraden über den weiteren Tagesverlauf. Auch an den anderen Tischen steht mehr als Essen auf dem Programm. „Für viele sind wir inzwischen zu einer festen Anlaufstelle geworden. Es wird gelacht, Erfahrungen werden ausgetauscht und gegenseitige Hilfe wird vereinbart“, hat Pfarrer Christian Meier beobachtet.
Wie alle anderen Aktiven freut es ihn, dass rund um den Familientisch weitere Hilfsangebote gemacht werden können. Zum einen bietet das Ambulante Hilfezentrum Wattenscheid seit September für alle Kinder der Klassen 1 bis 6 eine kostenlose Hausaufgabenhilfe an. Zum anderen hat der Soziale Dienst Frauenhilfe unlängst einen Büroraum im Wichernhaus bezogen. Unter dem Motto „Frauen helfen Frauen“ wird Ratsuchenden in vertraulicher Atmosphäre Mut gemacht und kompetent geholfen.
„Wir freuen uns über jeden weiteren Gast und auch Helfer sind natürlich willkommen“, lädt Meier im Namen aller Aktiven Interessierte zum Günnigfelder Familientisch ein.               

Autor: Ingo Niemann

Quelle GÜG 12/2012

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Günnigfelder Familientisch ab 19. April 2012 jeweils ab 12.30 Uhr geöffnet

Die Hintertür des Wichernhauses steht sperrangelweit auf. In der Küche sieht man leckere Lebensmittel. Betritt man einen Raum, die Bauernstube, sieht man Tische. Jeder Sitzplatz ist gedeckt.
Der „Günnigfelder Familientisch“ ist eine Initiative mehrerer Gruppen und Organisationen, die sich im Stadtteil engagieren und in der Sozialraumkonferenz vernetzt sind:

Die Kindergärten, die Grundschule, die katholische sowie die evangelische Gemeinde in Günnigfeld.

Gemeinsam laden sie am Donnerstag, den 19. April 2012, ab 12.30 Uhr erstmalig ein, in einer zwanglosen und familiären Atmosphäre gemeinsam zu essen. Auch wenn sich das Angebot vornehmlich an bedürftige Kinder und deren Familien richtet, sind doch alle willkommen, die lieber in Gemeinschaft als allein zu Hause eine warme Mahlzeit einnehmen wollen.
Neben der Geselligkeit ist ein weiteres Ziel dieses wöchentlichen Angebotes, bei Kindern und Eltern Interesse zu wecken an einem gesundheitsbewussten Ernährungsverhalten. Die Besucher haben daher die Gelegenheit, sich aktiv an der Zubereitung der Nahrungsmittel zu beteiligen, sowie zwanglos und mit Freude neues auszuprobieren. „Wichtig ist uns, dass untereinander Kontakte geknüpft werden können. Für wollen hier vor allem in einem guten Miteinander etwas auf die Beine stellen.“, formuliert Michael Brzezinski seine Erwartungen. an das Projekt, in das er sich als neues Gemeindeglied gerne mit einbringt.
„Für Familien und insbesondere allein erziehende Frauen mit ihren Kindern, die oftmals kein soziales oder familiäres Netzwerk haben und sich in vielschichtigen Notlagen befinden, könnte der „Günnigfelder Familientisch“ zu einem wichtigen Anlaufpunkt werden“, erklärt Boris Glitzner vom Jugendamt der Stadt Bochum, der die Sozialraumkonferenz moderiert. „Es wäre toll, wenn Familien merken, dass sie nicht allein gelassen werden, sondern hier einen verlässlichen Ort finden, wo sie Hilfe, gegenseitige Unterstützung oder auch einfach nur ein „offenes Ohr“ erfahren.“
Um das Projekt vor Ort dauerhaft und nachhaltig umzusetzen, braucht es viel Engagement und Unterstützung. Die Anfänge sind viel versprechend. Weitere Menschen mit Ideen und Engagement sind im Team herzlich willkommen.

Ingo Nemann                           siehe auch diesen Link

Quelle:  GÜG-Ausgabe  04/2012

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