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Produziert von: Filmemacher Volker Wiciok und Norbert Lepping, Mitarbeiter im Dezernat Pastoral im Bistum Essen.

GÜNNIGFELDER FAMILIENTISCH Dezember 2016

LIEBE GEHT DURCH DEN MAGEN

Quelle: GÜG-Ausgabe 07/08-2014

MARTIN-LUTHER KRANKENHAUS spendet für GÜNNIGFELDER FAMILIENTISCH

Pastor Elmar Linzner, Sascha Waller, Petra Sonenschein,Helferin Ute Rosner, Pfarrer Christian Meier

Helfer Heinz Methner(✝), Sascha Waller

Helfer Heinz Methner (✝)/ Dorothe Hurnicki, Sascha Waller

Das Martin-Luther-Krankenhaus  hat eine Spende über 1546 Euro an die Initiatoren und Helfer des Günnigfelder Familientisches (Wichernhaus) überreicht.

Das Geld kam beim Adventsmarkt der Möglichkeiten am Wochenende (1. Und 2. Dezember 2012)  am Alten Markt in Wattenscheid zusammen.

Zwei Tage lang haben Petra Sonnenschein (Pflegedienstleiterin) und Sascha Waller (Küchenchef) sowie viele MLK-Mitarbeiter dazu  an der Alten Kirche Grünkohl verkauft.

Auch die Chefärzte haben dabei kräftig mitgeholfen.
Die Übergabe des Schecks erfolgte am Donnerstag, den 6. Dezember 2012 im Wichernhaus an die Mitiniatioren beider Günnigfelder Kirchengemeinden, Pastor Elmar Linzner* und Pfarrer Christian Meier*. (Foto 1)

Dieser Termin wurde nicht willkürlich gewäht, denn jeden Donnerstag ist der Günnigfelder Familientisch von 12.30 - 15 Uhr geöffnet.

Fotos: Gero Helm, Christina Wiciok

 

 

GÜNNIGFELDER FAMILIENTISCH - mehr als „essen“

Heinz Methner (✝) - im Einsatz

,Olaf Ring bei der Essenausgabe

„Hallo Mama, stell dir vor, ich habe heute in der Pause zwei Tore beim Fußball geschossen.“ Sichtlich zufrieden begrüßt der siebenjährige Justin seine Mutter. Treffpunkt Wichernhaus, es ist Donnerstag, 13 Uhr, und das Ziel der beiden ist die Bauernstube im Untergeschoss des Gemeindehauses. Dort haben bereits zahlreiche Gäste am Günnigfelder Familientisch Platz genommen. Mit einem freundlichen „Hallo, auch wieder hier“ werden Mutter und Sohn begrüßt.

Rückblende: Begonnen hat alles mit einem Kartoffel-Möhren-Eintopf. Im April holten die elf ehrenamtlichen Helfer zum ersten Mal von der Wattenscheider Tafel zur Verfügung gestellte Lebensmitteln ab, griffen zu Schälmessern und Töpfen, schnippelten und kochten den ganzen Vormittag. Mittags tischten sie Eintopf, Nachtisch sowie Obst auf und machten hinterher in Bauernstube und Küche wieder klar Schiff. Seit der Premiere wiederholen sich diese Szenen immer donnerstags. Mehr und mehr Menschen würdigen diesen Einsatz, kommen zwischen 12.30 und 15 Uhr in die Parkallee 20 und spenden nach dem Essen, was sie können oder möchten.„Diese Resonanz zeigt: Die Zeit war reif für ein solches Angebot“, macht Boris Glitzner deutlich. Für das Jugendamt moderiert er die Sozialraumkonferenz, in der Jugendamt, die Günnigfelder Kirchengemeinden, Schule, Kindergärten und Sportvereine, regelmäßig überlegen, was vor Ort noch gemacht werden könnte, um Menschen unter die Arme zu greifen. „Der Familientisch hat Vorbildcharakter, er ist im Stadtteil geboren worden und wird von verschiedensten Menschen aus dem Stadtteil für Menschen aus dem Stadtteil mit Leben gefüllt“, hebt Glitzner hervor.Justin hat aufgegessen und diskutiert mit Schulkameraden über den weiteren Tagesverlauf. Auch an den anderen Tischen steht mehr als Essen auf dem Programm. „Für viele sind wir inzwischen zu einer festen Anlaufstelle geworden. Es wird gelacht, Erfahrungen werden ausgetauscht und gegenseitige Hilfe wird vereinbart“, hat Pfarrer Christian Meier beobachtet. Wie alle anderen Aktiven freut es ihn, dass rund um den Familientisch weitere Hilfsangebote gemacht werden können. Zum einen bietet das Ambulante Hilfezentrum Wattenscheid seit September für alle Kinder der Klassen 1 bis 6 eine kostenlose Hausaufgabenhilfe an. Zum anderen hat der Soziale Dienst Frauenhilfe unlängst einen Büroraum im Wichernhaus bezogen. Unter dem Motto „Frauen helfen Frauen“ wird Ratsuchenden in vertraulicher Atmosphäre Mut gemacht und kompetent geholfen.„Wir freuen uns über jeden weiteren Gast und auch Helfer sind natürlich willkommen“, lädt Meier im Namen aller Aktiven Interessierte zum Günnigfelder Familientisch ein.               

Autor: Ingo Niemann

Quelle GÜG 12/2012

 

 

GÜNNIGFELDER FAMILIENTISCH ab 19. April 2012 jeweils ab 12.30 Uhr geöffnet

Die Hintertür des Wichernhauses steht sperrangelweit auf. In der Küche sieht man leckere Lebensmittel. Betritt man einen Raum, die Bauernstube, sieht man Tische. Jeder Sitzplatz ist gedeckt.

Der „Günnigfelder Familientisch“ ist eine Initiative mehrerer Gruppen und Organisationen, die sich im Stadtteil engagieren und in der Sozialraumkonferenz vernetzt sind:


Die Kindergärten, die Grundschule, die katholische sowie die evangelische Gemeinde in Günnigfeld.

Gemeinsam laden sie am Donnerstag, den 19. April 2012, ab 12.30 Uhr erstmalig ein, in einer zwanglosen und familiären Atmosphäre gemeinsam zu essen. Auch wenn sich das Angebot vornehmlich an bedürftige Kinder und deren Familien richtet, sind doch alle willkommen, die lieber in Gemeinschaft als allein zu Hause eine warme Mahlzeit einnehmen wollen.
Neben der Geselligkeit ist ein weiteres Ziel dieses wöchentlichen Angebotes, bei Kindern und Eltern Interesse zu wecken an einem gesundheitsbewussten Ernährungsverhalten. Die Besucher haben daher die Gelegenheit, sich aktiv an der Zubereitung der Nahrungsmittel zu beteiligen, sowie zwanglos und mit Freude neues auszuprobieren. „Wichtig ist uns, dass untereinander Kontakte geknüpft werden können. Für wollen hier vor allem in einem guten Miteinander etwas auf die Beine stellen.“, formuliert Michael Brzezinski seine Erwartungen. an das Projekt, in das er sich als neues Gemeindeglied gerne mit einbringt.
„Für Familien und insbesondere allein erziehende Frauen mit ihren Kindern, die oftmals kein soziales oder familiäres Netzwerk haben und sich in vielschichtigen Notlagen befinden, könnte der „Günnigfelder Familientisch“ zu einem wichtigen Anlaufpunkt werden“, erklärt Boris Glitzner vom Jugendamt der Stadt Bochum, der die Sozialraumkonferenz moderiert. „Es wäre toll, wenn Familien merken, dass sie nicht allein gelassen werden, sondern hier einen verlässlichen Ort finden, wo sie Hilfe, gegenseitige Unterstützung oder auch einfach nur ein „offenes Ohr“ erfahren.“
Um das Projekt vor Ort dauerhaft und nachhaltig umzusetzen, braucht es viel Engagement und Unterstützung. Die Anfänge sind viel versprechend. Weitere Menschen mit Ideen und Engagement sind im Team herzlich willkommen.

Ingo Nemann                   

Quelle:  GÜG-Ausgabe  04/2012

Ökumenischer Gottesdienst Sonntag, 22.1.2017 im Essener Dom Hier der Info-Stand Günnigfelder Familientisch

Nocke/Steinmann/Hörstgen/Rekowski/Overbeck/Heinz/Foto: Uwe Schinkel

BILD 2: Linzner/Overbeck/Rekowski/Foto Uwe Schinkel

PRESSE

Kirche ist eine offene Tür - derwesten.de 26.9.2015

lokalkompass.de vom 27.12.2012